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Student Projects

Student Projects

Student Projects teach the foundations of project work and the practical application of scientific methods and encourage the critical discussion of scientific know-how. The objective is that students work independently in small groups on a specific project, from problem analysis to taking measurements, their interpretation and a critical evaluation of the results. The results are to be presented both orally and in writing.

PREVIOUS STUDENT PROJECTS

Project Seminar

  • Hochpräzise Bestimmung von physikalischen Höhenbezugsflächen mit Zenitkamera, GPS und Gravimetrie für die Justierung von linearen Teilchenbeschleunigern
    Das deutsche Elektronensynchrotron DESY plant derzeit in internationaler Zusammenarbeit den 33 km langen Linearbeschleuniger TESLA und den Röntgenlaser XFEL. Der Betrieb von Beschleunigungsanlagen dieser Länge erfordert eine sehr hohe Aufstellungsgenauigkeit der strahlführenden Komponenten. In jedem Teilabschnitt von 600 m Länge (= Betatronwellenlänge) muss die Justierung mit einer Nachbarschaftsgenauigkeit von 0.5 mm in der Lage und 0.2 mm in der Höhe gewährleistet sein.
    Leaders: Dipl.-Ing. Hirt, Dipl.-Ing. Jarecki, Dipl.-Ing. Wolf
    Year: 2002
    Lifespan: WiSe 2002 - SoSe 2003
  • Präzise Höhenbestimmung mit GPS
    In vielen Anwendungsbereichen des Vermessungswesens hat sich das Navigationssystem GPS als genaues, zuverlässiges und wirtschaftliches Verfahren zur Positionsbestimmung durchgesetzt. Überwiegend werden jedoch nur die Lagekomponenten und nicht die um den Faktor 2 bis 3 ungenauere Höhenkomponente genutzt, obwohl heute auch hierfür Genauigkeiten von unter 1 cm erreichbar sind. Gerade unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten und aufgrund der fortschreitenden Entwicklung immer genauerer Geoidmodelle stellt sich die Frage, inwieweit GPS schon heute das zeitaufwendige geometrische Nivellement ablösen oder ergänzen kann.
    Leaders: Dipl.-Ing. Olaf Bielenberg, Dr.-Ing. Florian Dilssner
    Year: 2003
    Lifespan: WiSe 2003 - SoSe 2004
  • Berechnung von Gravitationsgradienten zur Kalibrierung und Validierung von GOCE-Gradiometerdaten
    Im Jahr 2006 wird die Satellitenmission GOCE (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) zur Bestimmung des Erdschwerefeldes gestartet werden. Dabei wird der langwellige Anteil des Erdschwerefeldes durch Beobachtung der Satellitenbahn mit GPS (Satellite-to-Satellite-Tracking) bestimmt. Der kurzwellige Anteil wird erstmalig mit einem Gradiometer beobachtet, das mit Beschleunigungssensoren die zweiten Ableitungen des Gravitationspotentials ( = Beschleunigungsdifferenzen über kurze Basislinien), die soge-nannten Gradienten, misst.
    Leaders: Dr.-Ing. Focke Jarecki, Dr.-Ing. Karen Insa Wolf
    Year: 2004
    Lifespan: WiSe 2004 - SoSe 2005
  • Aufbau eines Kontrollnetzes im Bodensenkungsgebiet Wunstorf
    Das 1898 in Betrieb genommene Kaliwerk Sigmundshall liegt im Ort Bokeloh, westlich der Stadt Wunstorf. Betreiber ist die K+S KALI GmbH aus Kassel. Die Lagerstätte des Salzstockes Bokeloh wird nach den geologischen Großstrukturen im Niedersächsischen Becken zur Steinhuder-Meer-Linie gerechnet. Die in Nordwest-Südost-Richtung verlaufende, längliche Salzstruktur ist etwa 12 km lang und nahe der Oberfläche im Mittel 1 km breit.
    Leaders: Dr.-Ing. Hans Neuner, Dipl.-Ing. Rainer Heer, Dipl.-Ing. Olaf Bielenberg
    Year: 2006
    Lifespan: WiSe 2006 - SoSe 2007
  • Untersuchung der fennoskandischen Landhebung mit GRACE- und terrestrischen Daten
    Seit dem glazialen Maximum der letzten Eiszeit vor etwa 18.000 Jahren hebt sich in Fennoskandien (Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland) die Erdoberfläche kontinuierlich. Mit dem Abschmelzen der damals bis zwei Kilometer mächtigen Eislast hat ein lang anhaltender Aufwölbungsprozess des Baltischen Schildes begonnen. Das leichtere, feste Material der Erdrinde (Lithosphäre) schwimmt auf einer fließfähigen, dichteren Unterlage, der Asthenosphäre, und strebt ein Schwimmgleichgewicht (ähnlich einem Eisberg oder Schiff, Isostasie) an. Die maximale Hebung liegt gegenwärtig bei etwa einem Zentimeter pro Jahr im Bereich des Bottnischen Meerbusens; seit der Eiszeit ist hier das Land um circa 300 Meter angehoben worden. Damit sind aber auch Landsenkungen in den umliegenden Ländern verbunden, da aus dieser Peripherie Magma in Richtung Hebungszentrum abfließt. Zur Senkungszone gehört auch Deutschland mit Abwärtsbewegungen bis zu etwa 1.5 Millimetern pro Jahr.
    Leaders: Dr.-Ing. Heiner Denker, Dr.-Ing. Ludger Timmen
    Year: 2007
    Lifespan: WiSe 2007 - SoSe 2008
  • Projektseminar FireNet 2009/2010 (IfE & IKG)
    In Deutschland müssen die örtlichen Feuerwehren laut dem Statistischen Bundesamt bis zu 3,7 Millionen Mal im Jahr ausrücken. Die Einsätze sind dabei vielfältig und zum Teil sehr gefährlich. Sie reichen von der Bergung von Tieren über Krankentransporte bis hin zu der Rettung bei Katastrophen und Bränden. Auch wenn die Hauptaufgabe darin besteht, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, darf der Schutz der Feuerwehrleute dabei nie vernachlässigt werden.
    Leaders: Dr.-Ing. Claus Brenner, Dr.-Ing. Markus Vennebusch
    Year: 2009
    Lifespan: WiSe 2009 - SoSe 2010
  • Konsistenzprüfung von Quasigeoid und Höhensystem durch Präzisions-GNSS an Nivellementpunkten im Harz
    Zurzeit wird das Höhensystem in Deutschland grundlegend erneuert: durch die Neumessung des Nivellementnetzes erster Ordnung, durch neue homogene GNSS Vertikal-Grundnetze und durch verbesserte Geoidmodelle unter Nutzung von GRACE- und GOCE- Satellitendaten. Dabei stellt sich die Frage der Qualität und Konsistenz dieser drei Komponenten des Höhensystems, also nach der Größe und Charakteristik der Restfehler. Davon hängt ab, wie genau in beliebigen Punkten physikalische (Normal-)Höhen - ohne Nivellement - aus GNSS- Messungen und (Quasi-)Geoidmodell bestimmt werden können, eine beispielsweise für Ingenieurprojekte relevante Aufgabe. Ein geeigneter Test dieser Fragestellung ist, sehr genaue GNSS-Messungen an ausgewählten Punkten mit vorhandenem Präzisionsnivellement durchzuführen und die Residuen in dem Budget ellipsoidische Höhe - Normalhöhe - Quasigeoidundulation zu untersuchen.
    Leaders: Prof. Jakob Flury, Markus Antoni, Sibylle Vey
    Year: 2011
    Lifespan: WiSe 2011 - SoSe 2012
  • Massenvariationen in der Schleusenanlage Bolzum: Vergleich von Modellierungen mit Gravimetrischen Messungen
    Ein Ziel von gravimetrischen Messungen ist, den Schwereeinfluss von Massenvariationen in der direkten Umgebung zu ermitteln. Zur Modellierung des Schwereeinflusses einer Masse gibt es mehrere Verfahren, die im Rahmen eines einjährigen Projektes getestet wurden.
    Leaders: Dr.-Ing. Olga Gitlein, M.Sc. Manuel Schilling
    Year: 2013
    Lifespan: WiSe 2013 - SoSe 2014
  • Ultrapräzise Messungen in der GOCE-Wiedereintrittsphase
    Der Beginn der Wiedereintrittsphase des GOCE-Satelliten wurde durch das Abschalten des Ionentriebwerkes am 21.10.2013 gestartet. Das Ende der Wiedereintrittsphase wurde durch das Verglühen des GOCE-Satelliten in der Erdatmosphäre, über den Falkland-Inseln, am 11.11.2013 markiert. Im Rahmen der Arbeit wurden verschiedene Bereiche der Wiedereintrittsphase untersucht.
    Leaders: Prof. Dr.-Ing. Jakob Flury, Dr.-Ing. Akbar Shabanloui, Dr.-Ing. Majid Naeimi
    Year: 2014
    Lifespan: WiSe 2014 - SoSe 2015
  • Präzise Satellitenbahnmodellierung am Beispiel der neuen SWARM-Mission
    Leaders: Prof. Dr.-Ing. Jakob Flury, Dr.-Ing. Akbar Shabanloui, Dr.-Ing. Majid Naeimi, M.Sc. Manuel Schilling
    Year: 2015
    Lifespan: WiSe 2015 - SoSe 2016
  • Globales Schwerefeld mittels GRACE High-Low-Satellite-to-Satellite-Tracking / Beschleunigungsansatz
    Die Modellierung des Schwerefeldes gehört zu den zentralen Aufgaben der physikalischen Geodäsie. Mit einem präzisen Schwerefeldmodell können beispielsweise Prozesse wie die postglaziale Landhebung, der Meeresspiegelanstieg oder Eismassenverluste global und quantitativ erfasst werden. Das Ziel dieses Projektseminars ist die Bestimmung eines Schwerefeldmodells für den Dezember 2008 unter Nutzung der Daten von GRACE. Hier werden jedoch nicht die Abstandsdaten des Interferometers genutzt, sondern die Satelliten werden als freifallende Körper betrachtet.
    Leaders: Prof. Dr.-Ing. Jakob Flur, Dr.-Ing. Akbar Shabanloui, Dr.-Ing. Majid Naeimi, M.Sc. Christoph Wallat
    Year: 2016
    Lifespan: WiSe 2016 - SoSe 2017
  • Navigation and Position Integrity for Inland Marine Transport Vessels
    GNSS-Signal quality on marine inland vessels; Navigation of marine inland vessels and signal challenges due to bridges; approaches like, e.g., virtual receiver (VirtRX) and kinematic baseline (KinBL) in combination with additional sensors (IMU) for inland marine vessel navigation (IVN)
    Leaders: Dr.-Ing. Tobias Kersten, Dipl.-Ing. Franziska Kube, Dipl.-Ing. Le Ren
    Year: 2017
    Lifespan: WiSe 2017 - SoSe 2018
  • LLR - Analysemodell und Residuen
    In diesem Projektseminar sollte der Einfluss verschiedener Effekte auf die gemessene Entfernung zwischen Station und Reflektor untersucht werden. Neben der Modellierung und Bestimmung der entsprechenden Größenordnung und Periodizitäten der Effekte wurde der Einfluss auf reale LLR Messungen anhand der Residuen eines selbst erstellten LLR-Auswertemodells untersucht.
    Leaders: Prof. Dr.-Ing. Müller, Dr.-Ing. Hofmann
    Year: 2018
    Lifespan: WiSe 2018/2019