• Zielgruppen
  • Suche
 

Future Missions

Aufbauend auf der sehr erfolgreichen und prominenten Beteiligung Deutschlands an den Satellitengravimetriemissionen CHAMP, GRACE und GOCE wurde ein  Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das sich mit der Planung und Entwicklung von Konzepten für zukünftige Schwerefeldsatellitenmissionen beschäftigt. Dabei handelt es sich um ein Verbundprojekt im Rahmen des BMBF/DFG Forschungs- und Entwicklungsprogramms „Geotechnologien“, bei dem neben unterschiedlichen Partnern aus dem Bereich der Forschung auch zahlreiche Partner aus der Industrie ihre Erfahrungen interdisziplinär austauschen. An dieser Stelle seien beispielhaft genannt aus dem Industriebereich EADS Astrium, TimeTech, SpaceTech oder Menlo-Systems, aus dem Forschungsbereich das Geodätische Institut (GIS) sowie das Institut für Flugregelung und Flugmechanik (IFR) der Uni Stuttgart, das GFZ oder das Institut für astronomische und physikalische Geodäsie (IAPG) der TU München. Seitens der Uni Hannover sind neben dem Institut für Erdmessung (IFE) auch Institute der Physik (AEI, IQ) vertreten. Das IFE nimmt mit dem Teilprojekt „Sensoranalyse und Fehlerbudgetierung“ bei diesem Projekt eine zentrale Rolle ein. Sehr hilfreich ist hier auch der Austausch mit dem Exzellenzcluster QUEST (Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research).


Hier besteht ein enger Kontakt mit der QUEST-Arbeitsgruppe TG7, die sich mit neuen Techniken für zukünftige Schwerefeldsatellitenmissionen beschäftigt.

In aktuellen Aufgaben des Projektes geht es darum, Vorschläge für Missionskonzepte zu entwickeln und auf einer geeigneten Basis miteinander zu vergleichen. Variable Faktoren bei einer Satellitenmissionsplanung sind dabei, u.a., die Anzahl der Satelliten, die Wahl des/der Orbits sowie das eingesetzte Instrumentarium. Darüber hinaus werden ausgewählte Missionskonzepte unter gegebenen technischen und finanziellen  Rahmenbedingungen auf ihre Realisierbarkeit hin überprüft. Zusätzlich wird an Fehlermaßen gearbeitet, die für alle Projektpartner einheitlich festgelegt werden sollen, um auf einer identischen Basis Vergleiche und  Simulationen durchführen zu können.