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Einrichtung von absolutgravimetrischen Punkten auf der Zugspitze, auf dem Wank und in Garmisch-Partenkirchen

In den deutschen Alpen wurden vier Absolutschwerepunkte vom IfE eingerichtet. Die Zielsetzungen waren:

  • Einrichtung einer Eichlinie für Relativgravimeter mit möglichst großem Schwereunterschied und möglichst kurzen Wegzeiten zwischen den Stationen; damit wird eine Grundlage geschaffen, um moderne Feldgravimeter für hochgenaue Überwachungsaufgaben in seismisch und geodynamisch aktiven Gebieten einsetzen zu können;
  • Schaffung einer Langzeitreferenz zur Überwachung von Schwereänderungen aufgrund der Rückbildung der Alpengletscher und aufgrund geodynamischer Veränderungen der Alpen.
Alpenstationen zur Messung der Erdschwerebeschleunigung mit dem Absolutgravimeter FG5-220.
Alpenstationen zur Messung der Erdschwerebeschleunigung mit dem Absolutgravimeter FG5-220.

Die langen GPS-Verbindungsmessungen zwischen den Stationen wurden für jede Höhendifferenz über drei Tage durchgehend vorgenommen. Durch die hohe Anzahl von Messungen je Station (2000 bis 3000 Freifallexperimente entlang eines Laserstrahls im Hochvakuum) wird eine Genauigkeit von ±10 bis 40 nm/s2 für das Stationsergebnis erzielt.

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