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Graduiertenkolleg i.c.sens (GRK2159) :: Integrität und Kollaboration in dynamischen Sensornetzen

Logo des Graduiertenkollegs

Das Graduiertenkolleg

Das Graduiertenkolleg hat zum Ziel, Konzepte zur Sicherstellung der Integrität kollaborativ agierender Systeme in dynamischen Sensornetzen zu erforschen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass kollaborativ agierende und autonome Systeme in vielen Bereichen des (Arbeits-) Lebens Einzug halten: von der flexiblen Fabrikautomation über Service- und Haushaltsrobotik hin zu autonomen Fahrzeugen. Dies bedeutet, dass die Systeme sich nicht mehr abgeschirmt von den Menschen bewegen, sondern in ihrem direkten Umfeld bzw. sogar in direkter Interaktion mit ihnen, was ein großes Gefahrenpotential darstellt. Der Schlüssel zu dessen Beherrschung liegt in der Integrität der technischen Systeme, d.h. der rechtzeitigen Erkennung von Fehlern und Warnung des Umfelds. Die Koexistenz einer zunehmenden Anzahl autonomer Systeme eröffnet die Möglichkeit und Notwendigkeit der Abstimmung und Kollaboration.

Schwerpunkte

Schwerpunkte des Graduiertenkollegs sind die Erarbeitung von methodischen Grundlagen und die Bereitstellung von Integritäts- und Kollaborationskonzepten für dynamische Sensor­netze in Verbindung mit digitalen Karten. Navigationsinformationen stehen hierbei im Fokus. Die Ergebnisse werden in Form eines anwendungsübergreifenden „Baukastens kollaborative Integrität“ verfügbar gemacht. Dieser soll mit geringem Aufwand in konkrete Applikationen integriert werden können, so dass neue Anwendungs­felder und kostensensitive Applikationen erschlossen werden.

In diesen Bereichen besteht aktuell und in Zukunft ein hoher Forschungs- und Entwicklungsbedarf, welcher zu einer großen Nachfrage nach hochqualifizierten Fachkräften führt. Das strukturierte Qualifizierungs- und Betreuungskonzept des Kollegs bietet den Promovierenden hervorragende Möglichkeiten, sich zügig für diesen nationalen und internationalen, akademischen wie nicht-akademischen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Integriert wurden eine strukturierte Tandembetreuung, ein Studienprogramm mit individuellem Qualifizierungsplan, ein wöchentlicher Jour Fixe, Klausur­tagungen, Vorträge von Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern sowie Weiterbildungsangebote von Graduiertenakademie und Gleichstellungsbüro der Universität. Das zentrale Element der Experimentierstube bietet nicht nur eine ideale Möglichkeit zur experimentellen Evaluation und Validierung individueller Forschungsarbeiten, sondern ist zugleich Kristallisationspunkt der unterschiedlichen Arbeiten und ein wesentlicher Baustein zur Erhöhung der Außenwirkung des Kollegs.

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