• Zielgruppen
  • Suche
 

Terrestrische Gravimetrie

Der Begriff „Gravimetrie“ setzt sich aus zwei Worten zusammen: aus dem Latainischen gravitas = Schwere und aus dem Griechischen τ μέτρον = das Maß und bedeutet „Schweremessung“.

Die Gravimetrie ist die Lehre von der Schweremessung, also von der Messung der Schwerebeschleunigung (Schwerkraft) auf der Erdoberfläche, die durch die Erdmassen, die Erdrotation und die Massen benachbarter Planeten erzeugt wird. Mittels der Schweremessmethoden auf oder nahe der Erdoberfläche wird das Schwerefeld der Erde vermessen.

Schwerefeldbestimmungen aus Satellitenbeobachtungen werden der Satellitengeodäsie zugeordnet.

Die Gravimetrie ist für die Geodäsie, die Geophysik und Geodynamik sowie die Raumfahrt von Bedeutung.

  • Geodäsie: Höhenbestimmung, Geoidbestimmung
  • Geophysik und Geodynamik: Erforschung des Erdinnern und seiner Bewegungen, Massenverlagerungen im Erdkörper und Deformationen der Erdoberfläche, Dichtemodelle des Erdkörpers, Informationen für Lagestättenforschung
  • Raumfahrt: Bahnbestimmung von Raketen und Satelliten

Projekte

Erfahren Sie mehr zu diesem Forschungsthema unter den aktuellen Projekten der Arbeitsgruppe.