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Grundidee des Verfahrens

Das digitale Zenitkamerasystem besteht aus zwei Hauptkomponenten. Mit der Zenitkamera werden die Lotrichtungsparameter astronomische Breite Φ und Länge Λ bestimmt. Der integrierte GPS-Receiver liefert die ellipsoidischen Koordinaten Breite φ und Länge λ. Die astrogeodätischen Lotabweichungskomponenten in Nord-Süd-Richtung ξ und in Ost-West-Richtung η ergeben sich dann in linearer Approximation mit

ξ = Φ - φ
η = (Λ -  λ) cos φ.

Der Übergang von astrogeodätischen Lotabweichungen auf (Quasi)Geoidhöhen erfolgt entlang von Profilen mit Hilfe des astronomischen bzw. astronomisch-topographischen Nivellements.