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Hochschulpreis für Anna Malinovskaya

Hochschulpreis für Anna Malinovskaya

© Lena Benjes
Von links: Vizepräsidentin Prof. Dr. Christina von Haaren, die Geehrten Anna Malinovskaya, Arkar Oo und Illia Ostapyshyn sowie Susanne Otte vom DAAD.

Anna Malinovskaya, Promotionsstudentin am Institut für Kartographie und Geoinformatik, hat den mit 500 Euro dotierten Preis der Christian-Kuhlemann-Stiftung erhalten. Damit wird ihre wissenschaftliche Leistung und ihr Engagement in Gremien sowie für Studierende und Studieninteressierte gewürdigt. Prof. Dr. Christina von Haaren, Vizepräsidentin für Internationales und Nachhaltigkeit an der Leibniz Universität Hannover (LUH), und Susanne Otte vom DAAD verliehen den Preis zusammen mit zwei weiteren Preisen für internationale Studierende und Promovierende am 12. Dezember 2023 im Leibnizhaus.

Anna Malinovskaya aus Kasachstan hat ihre Promotion zum Thema „Echtzeit-Monitoring dynamischer Netzwerke“ am Institut für Kartographie und Geoinformatik direkt im Anschluss an ihr Bachelorstudium begonnen. Dieser sogenannte Fast Track erforderte von ihr neben der Promotion und der Arbeit am Institut eine anspruchsvolle Wissensstandprüfung auf Masterniveau. Dieses zeitaufwendige Programm absolvierte die
Preisträgerin ohne ihre Promotionszeit in die Länge zu ziehen. Sie kann bereits drei Publikationen vorweisen, hat bei sieben Konferenzen Vorträge gehalten und am Institut zwei Lehrveranstaltungen übernommen.
Neben diesen akademischen Höchstleistungen engagiert sich Anna Malinovskaya auf weiteren Gebieten: Sie führt Schülerinnen und Schüler an das Studium "Geodäsie und Geoinformatik" heran, u.a. mit Aufgaben für den Schülerwettbewerb "B!GB4ng Challenge" (jetzt: 4ScienceChallenge). Sie beteiligt sich an der Gremienarbeit und vertritt die Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie in der Promovierendenvertretung. Bei selbstorganisierten Veranstaltungen und regelmäßigen Treffen bringt sie Studierende ihres Studienganges zusammen.

Neben Anna Malinovskaya wurden zwei weitere internationale Studierende mit Preisen ausgezeichnet. Den mit 1.000€ dotierten DAAD Preis erhielt Akar Oo, der im Masterstudium „Religion in the Public Sphere” immatrikuliert ist. Als Leiter einer zivilgesellschaftlichen Organisation setzt er sich für Frieden in seiner Heimat Myanmar ein.

Illia Ostapyshyn aus der Ukraine, Masterstudent der Technischen Informatik, erhielt den Preis des Hochschulbüros für Internationales, der mit €500 dotiert ist. Neben seiner umfassenden forschenden Tätigkeit und seinem Studium engagiert sich Illia Ostapyshyn für ukrainische Studierende und Studieninteressierte als Übersetzer und als Gründungsmitglied eines studentischen Vereins zur Unterstützung ukrainischer Studierenden.

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